Praxis Dr. med. Volker Pietzsch + Dr. med. Ellen Stopper
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Feindiagnostik 20. – 22. Schwangerschaftswoche – Ultraschall

Die sogenannte weiterführende Diagnostik beinhaltet eine komplette Beurteilung des Kindes von Kopf bis Fuß und ist wesentlich umfangreicher als die Routineuntersuchung im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge, die in der Regel eine Biometrie des Foeten, das Basis-Screening, und ggfs. einen groben Blick auf die Organe des Ungeborenen beinhaltet - das sogenannte erweiterte Basis-Screening.


Die Zielsetzung der Feindiagnostik in der 20 SSW ist es, Erkrankungen des Foeten oder Versorgungsstörungen auszuschließen, um die Betreuung von Mutter und Kind in der Schwangerschaft oder nach der Entbindung optimieren zu können.


Beurteilt werden unter anderem:
: Die Entwicklung des Kindes
: Die Organe und das Erscheinungsbild des Kindes
: Die Plazenta mit der Nabelschnur und der Fruchtwassermenge


Diese Organdiagnostik soll im Falle einer kindlichen Erkrankung die Möglichkeit eröffnen, frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen oder mit dem Wissen eine notwendige Behandlungen nach der Geburt einzuleiten.

Es lässt sich ein Großteil der schweren Fehlbildungen diagnostizieren, die diagnostische Qualität ist allerdings von mehreren Faktoren abhängig – der Fruchtwassermenge, Lage des Kindes, Dicke der mütterlichen Bauchdecke, etc.

In jeder Schwangerschaft besteht ein Risiko von 3-5% für eine behandlungswürdige Erkrankung des Kindes, manche dieser Veränderungen sind für die Schwangerschaft ohne Konsequenz, andere bedingen eine deutliche Intensivierung der kindlichen Überwachung.

Auch bei einer sorgfältigen Untersuchung des Kindes lassen sich nicht alle Erkrankungen diagnostizieren, manche Veränderungen treten erst in den letzten Schwangerschaftswochen in Erscheinung, andere Erkrankungen sind der Ultraschalldiagnostik nie zugänglich. Problematisch sind zum Beispiel der Bereich des Gehirns und des Urogenitalsystems, diese zeigen über den gesamten Verlauf der Schwangerschaft eine fortlaufende Entwicklung.

Die Untersuchung ist zeitintensiv und erfordert neben einer modernen Technik einen erfahrenen Untersucher.

Ein Risiko für das Kind besteht nach heutigem Wissen nicht.

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Gehirn

Fuß

Fuß